Nur wenige Tage, nachdem Barbaco’s Anker in der Chalong Bucht gefallen war, reiste Fabian aus Deutschland an.
Ein Besuch von einem der weltweit bekanntesten Strände, dem Patong Beach, durfte natürlich im Besuchsprogramm nicht fehlen.
Dort gibt es nicht nur die berüchtigte „Bangla Road“ und ihre Nebenstraßen, sondern tatsächlich auch einen sehr schönen Strand mit diversen Zerstreuungsmöglichkeiten für die zahlreichen Touristen aus vielen Ländern der Welt.
Wir drei leisteten uns dort ein kleines Abenteuer:
Wir ließen uns von einem Motorboot an einem Fallschirm in die Höhe ziehen und genossen ein paar Minuten lang den Blick von oben auf die Touristenmetropole, den gepflegten Strand und die moderate Brandung.


Am kommenden Tag durfte ein wunderbarer Panoramablick von der Big Buddha Statue aus über die tropische grüne Urlaubsinsel natürlich auch nicht fehlen!


Da Fabian als Kind viele Jahre lang an fast jedem Wochenende auf der Barbaco war, gab es nichts zu erklären und bald segelten wir zu einigen der vielen sehenswerten Inseln in der Andamanen See.
Ko Hong hat neben einem sehr idyllischen Strand und einem kurzen Wanderweg über die Insel eine hoch gelegene Aussichtsplattform, die man über eine lange Stahltreppe erreichen kann.


Wir blieben eine Nacht und wurden leider am nächsten Morgen von unangenehmem Schaukeln wach! Der Wind hatte entgegen der Vorhersage gedreht und am Ankerplatz stand eine 50 cm hohe Welle!
Außerdem wurde daduch aus dem geplanten Segeltörn nach Phi Phi Island ein Motortörn, aber diese besondere Insel wollten wir nicht auslassen.


Für den Besuch der kleineren Nachbarinsel Phi Phi Lee buchten wir ein Longtailboot mit Kapitän.
Er fuhr uns einmal um die Insel und ein Blick auf den Strand des berühmten Filmes „The Beach“ mit Leonardo Di Caprio war inklusive.


Als nächstes brachten wir die Barbaco in die „Port Takola Marina“ in der Provinz Krabi.
Dort ist zwar absolut nichts los, aber der Hafen ist bei jedem Wetter gut geschützt und bestens als Liegeplatz in der jetzt beginnenden, manchmal stürmischen, Regenzeit geeignet.
Thailand hat viele, zum Teil schon sehr alte, Naturschutzgebiete.
Wir besuchten gemeinsam den Kaoh Sok Nationalpark.
Die Übernachtungen direkt am Dschungel waren wegen der überbordenden Natur und der immerwährenden Geräusche von unzähligen Vögeln, Affen und sonstigen Tieren ein tolles Erlebnis.
Fabian und ich buchten eine 12 km lange Wanderung mit einem ortskundigen Führer. Den Weg zum entferntesten Punkt, einem natürlichen Pool, in dem man auch baden konnte, hätten wir ohne den jungen Mann auch nicht gefunden und hätten auch wesentlich weniger Tiere zu gesicht bekommen.
Es gibt dort auch wilde Elefanten und Tiger. Aber zum Glück haben wir die nicht gefunden!

Nach zwei Nächten ging es weiter zur größten Höhle Thailands. Unterwegs dorthin besuchten wir noch zwei malerische am Weg liegende Tempel.




Die Phu Pah Pet Höhle ist die größte Höhle Thailands und die Nr. 5 in der Welt.
Der Anstieg zum Eingang ist steil aber nach 15 Minuten geschafft. Hinein gelangt man nur kriechend, aber drinnen ist man überwältigt von 50 m hohen, nur sehr schwach beleuchteten riesigen natürlichen Hallen.

Mittlerweile ist Fabian schon wieder auf dem Rückweg nach Deutschland – die zwei Wochen waren sehr schnell vorbei – und
Ta und ich holen gerade das Motorrad ab.
Es war mehrere Monate in Ta’s Haus in Hat Yai untergestellt. Bis auf die Starterbatterie war zum Glück alles ok.