Zu Besuch in der Heimat

Der Flug mit Oman Air von Kuala Lumpur, der Hauptstadt Malaysias, nach Frankfurt verlief wie erwartet und ohne Überraschungen. 

Selbst die Zugverbindung von Frankfurt nach Düsseldorf war pünktlich. So kamen wir nach nur gut 24 Stunden aus Asien in Meerbusch an.

Wie jedes Jahr, gab es auch dieses Mal wieder so einiges in Haus und Garten meiner Mutter zu tun. Es wird ja nie langweilig. 

Schon seit einiger Zeit beobachtete ich auf „mobile.de“ Angebote für ein passendes Motorrad. 

Eine scheckheftgepflegte und unfallfreie BMW R1200RT hatte ein Händler aus Wermelskirchen schon länger annonciert. 

Bei der Besichtigung war sie exakt so, wie online beschrieben und so stand einem kurzentschossenen Kauf nichts im Wege.

Nach ca. zwei Wochen waren die ersten Arbeiten im Haus erledigt, das Motorrad war umgemeldet, so gut wie möglich geprüft und probegefahren. 

Und auch eine neue Campingausrüstung war pünklich geliefert worden und wurde schon einmal  probehalber im Garten aufgebaut.

Unsere Idee ist es, in den kommenden Sommern den Schengenraum mit Motorrad und Zelt zu bereisen. Dazu wollten wir in diesem Jahr einen vierwöchigen Testurlaub machen.

Zu Beginn unserer Reise besuchten wir, wie jedes Jahr, liebe Freunde in Höchstadt, in Lauf und in Perg bei Linz. Bei allen war die Freude wieder groß, es gab viel zu erzählen und zu lachen.

Ein schweres Motorrad zu fahren bedarf einiger Übung, insbesondere mit viel Gepäck und auf engen und steilen Bergpässen.

Und üben kann man perfekt auf den unzähligen österreichischen Alpenpässen.

Auf den meisten Campingplätzen in Österreich sind die Zeltplätze von den Caravanplätzen separiert. 

Dort treffen sich hauptsächlich Motorradfahrer und Fahrradfahrer, was zu vielen unterhaltsamen und interessanten Begegnungen führt – bis hin zu spontanen feuchtfröhlichen Freiluftparties. 

Wir waren in Österreich, Italien, an der Mosel  und den Niederlanden. 

Nach mehr als 5.000 km und 6 Campingplätzen fühlen wir uns für größere Touren erfahren genug und gut gerüstet.  Und wir freuen uns auf das nächste Jahr. 

Die letzten Tage unseres diesjährigen Heimaturlaubes verbrachten wir wieder im schönen Rheinland, machten ein paar abwechslungsreiche Familienausflüge und erledigten nebenbei auch noch lästigen aber notwendigen Papierkram.

Mittlerweile ist das Motorrad winterfest konserviert und wartet auf die kommenden Touren durch Europa. 

Ich habe mich sehr gefreut, Euch wiederzusehen. Es war eine schöne Zeit und wir freuen uns auf das nächste Mal.

Ta und ich sind jetzt wieder in Thailand und planen die nächste Reise mit der Barbaco. 

Die hat die Zeit unserer Abwesenheit alleine  in der Port Takola Marina in der Provinz Krabi, trotz heftiger Stürme und außergewöhnlich viel Regen, zum Glück gut überstanden. 

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