Der Flug von Kuala Lumpur nach Yogyakarta auf Java dauerte 2,5 Stunden.
Thailänder brauchen in Indonesien kein Visum und mein „Visum on arrival“ gab es auch ohne Probleme.
Nachdem wir eine SIM Karte gekauft hatten, waren wir wieder online und konnten einen Grab Fahrer buchen.
Tiyo’s zügiger Fahrstil und sein Auto, ein Toyota Avanza, gefielen uns. So buchten wir ihn direkt für die nächsten Tage.
Ein Tag, egal wieviele Stunden, kostet inkl. Auto, Fahrer und Benzin 42,-€.
🙂 🙂
Innerstädtisch nutzt man auf Java Rikschas mit Motorantrieb. Die stehen man an jeder Straßenecke und warten auf Kundschaft.



Unser erstes Ziel auf Java war die buddhistische Pagode Borobudur.
Die Anlage war vor jahrhunderten bei einem Vulkanausbruch verschüttet worden und wurde dann vom Urwald überwuchert.
Vor ca. 100 Jahren wurde sie wiederentdeckt und freigelegt. Unser einheimischer Fremdenführer erklärte uns das Bauwerk und die Geschichte Javas sehr kurzweilig und anschaulich.




Schon am nächsten Tag ließen wir uns 500 km weiter zum Vulkan Bromo fahren.
Leider war der aber an dem Tag nicht zugänglich, da die hinduistische Gemeinde ihn für eine Zeremonie brauchte.
So besichtigten wir den sehr eindrucksvollen Tumpak Sevu Wasserfall.
Die Fahrt dorthin verlief streckenweise über unbefestigte Pisten und selbst unser erfahrener Fahrer fand es abenteuerlich. Gut, dass unser Auto eine relativ große Bodenfreiheit hatte.



Dort gab es auch die größten Bananen, die wir je gesehen haben.


Am nächsten Tag war die Zeremonie zu Ende und einem Besuch des Bromo stand nichts mehr im Wege.
Die letzte Stunde Fahrt, bevor es nur noch zu Fuß oder mit einem Pferd weiterging, mussten wir mit einem Jeep zurücklegen.



Der Fußmarsch zum Bromo ist etwas anstrengend, aber nach 30 Minuten kann man in den riesigen Krater hineinschauen.
Ununterbrochen grummelt es laut und es zischt und dampft und stinkt nach Schwefel ohne Pause.
Der letzte Ausbruch liegt erst 20 Jahre zurück. Damals gab es erhebliche Schäden und mehrere Tote.




Die Silvesternacht haben wir verschlafen.
Im Hotelgarten war zwar eine Bühne für eine regional bekannte Band aufgebaut, aber Dauerregen verhinderte die Party.
So sind wir, nach dem liebevoll gemachten Silvesterbuffet, ins Bett gegangen.
In wenigen Tagen geht unsere kleine Rundreise durch Malaysia, Singapur und Java zu Ende. Wir haben viel gesehen und erlebt.
Jetzt freuen wir uns auf die Barbaco mit der wir, bei hoffentlich bestem Segelwetter, ein paar thailändische Inseln besuchen wollen.