Aufbruch nach Brasilien

Nach knapp zwei Wochen nehmen wir Abschied von fröhlichen, sehr freundlichen, hilfsbereiten und schönen Kapverdenern.
Für unseren bislang längsten Törn bereiten wir uns gerade vor.

Leider haben wir im Sturm im Hafen von Mindelo ein Schlauchbootpaddel verloren! Aber mit etwas Glück findet man in Mindelo alles!

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Der Besitzer des zwei Meter breiten Ladens benötigte eine Stunde um das Paddel hervor zu zaubern!

Sehr hilfreich für uns sind junge Männer, die vor der Marina den Seglern ihre Dienste anbieten. Sie machen Besorgungen, helfen beim Tragen, bringen schmutzige Wäsche zur Wäscherei, u.s.w.

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Wir haben uns für den rührigen Diwan entschieden. Die anderen Boys akzeptieren das und halten sich zurück. Wir waren froh einen Auftrag für ihn zu haben: Diwan hat uns einen nagelneuen 10 Liter Kanister voll Petroleum für unseren Herd organisiert.

Um die Lebensmittelbevorratung kümmern wir uns selber. Frisches Obst gibt es auf den Märkten und in vielen unscheinbaren, dunklen „Fachgeschäften“.

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Die notwendigen Formalitäten, Ausklarieren bei der Policia Maritim und beim Imigration-Office, sind erledigt. Morgen früh verlassen wir Sao Vicente für einen Zwischenstopp auf der Nachbarinsel Santo Antao. Sie soll die grünste Insel der Kapverden sein.
Von dort aus starten wir, gemeinsam mit drei weiteren Segelschiffen, in Richtung Brasilien. Wir werden täglich über Funk Kontakt halten und wenn möglich Weihnachten und Silvester auf hoher See gemeinsam feiern. Wir sind alle gespannt auf die windstillen Kalmen in der Nähe des Äquators. Zur Zeit sind sie recht schmal, weniger als 100 sm breit. Mit Motorunterstützung werden wir einen Tag für die Durchquerung benötigen.
Für den 1600 sm langen Törn rechnen wir mit ca. drei Wochen.

Wir wünschen unseren Familien, allen Freunden und Bekannten frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

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5 Antworten zu Aufbruch nach Brasilien

  1. norbert200 schreibt:

    Gute Reise und angenehme Winde. Kommt wohlbehalten an und grüßt Brasilien von mir. Solltet ihr an Land gehen, gibt es Roos aus erster Hand

  2. Sabine schreibt:

    Lieber Klaus,

    Auch ich wünsche euch eine gute Reise!
    Passt auf euch auf und kommt heile an.
    Außerdem ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

    Bis bald und mögen die Winde mit euch sein,

    Sabine

  3. margret elster schreibt:

    Hallo,ihr Lieben! Das hört sich ja alles sehr aufregend an.Vorallem euer vorheriger Bericht! Ich wünsche euch von ganzem Herzen weiterhin gute Reise und werde wieder in Gedanken bei euch sein!!!! Eure Greta

  4. Barbara the desk-sailor schreibt:

    Hi, you handsome transoceanic sailors,
    die Erlangen-Gang drückt der Barbaco samt ihrer lieblichen Besatzung fest die Daumen für eine zahme Überfahrt und einen freundlichen Empfang in Südamerika.
    Ein Weihnachtsfest und ein Jahreswechsel der ganz besonderen Art sind Euch jedenfalls sicher.
    Feucht wird es garantiert, fröhlich schafft Ihr dann schon selber.
    Und Euer erster Bericht nach der großen Überfahrt wird von uns jetzt schon mit Spannung erwartet.
    Also, dann macht’s mal gut!
    Unser global Xmas-present bekommt Ihr schon jetzt, nämlich einen Oldie but Goodie Sailing Joke:

    — Straight ahead, through the pitch-black night, the captain sees a light on a collision course with his ship.
    He sends a signal: „Change your course ten degrees east.“
    „Change yours ten degrees west,“ comes the reply.

    The captain responds, „I’m a United States Navy captain!
    Change your course, sir!“
    „I’m a seaman second class,“ the next message reads.
    „Change your course, sir.“

    The captain is furious. „I’m a battleship! I’m not changing course!“
    „I’m a lighthouse. Your choice.“ —

    Alors, bonne route et bon vent,
    and stay safe, as we are more than ever looking forward to reading you again!
    B&B

  5. Barbara the desk-sailor schreibt:

    P.S. Schreck lass nach!
    Also, ich tausche dann mal oben in der Anrede „transoceanic“ gegen „transatlantic“ aus.
    Besser (zu) spät als nie.
    Wie man sich auf dem Globus aber auch so dermaßen versegeln kann …

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