weiter in Richtung Süden

In Recife durchlebten wir den Anmeldeformalismus noch einmal – allerdings in verschärfter Form.
Nach drei Tagen war das Ein- und Ausklarieren endlich geschafft. Waren wir die ersten fremden Segler hier?

Recife hat 1,6 Mio. Einwohner und viele Gesichter.

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Von hochmodernen Wolkenkratzern über barocke Herrschaftshäuser im alten Zentrum bis zu baufälligen Bretterbuden, vom riesigen Shoppingcenter bis zu den zahlreichen Straßenhändlern, die alles Erdenkliche feilbieten.

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Die Preise sind für europäische Verhältnisse sehr moderat. Beispielsweise kostet eine viertelstündige Taxifahrt drei Euro. Allerdings kennen sich nicht alle aus: einmal haben wir 6 Taxifahrer für eine Strecke gebraucht!

Genügend Schuhe gibt es auch:

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Mittlerweile ankert die Barbaco ca. 45 sm weiter südlich hinter einem schützenden Riff am Strand der Baia do Tamandare. Im 30 Grad warmen Wasser schwimmen Riesenschildkröten und zum Glück keine Haie wie am Strand von Recife.

Auf einem Schiff in unserer Nähe wohnen einige junge Meeresforscher, die das Riff untersuchen. Einer hat für morgen früh ein Auto organisiert. Er hat freundlicherweise angeboten unsere Dieselkanister an der (einzigen) Tankstelle aufzufüllen. Taxis gibt es hier nämlich nur mit zwei Rädern.

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2 Antworten zu weiter in Richtung Süden

  1. Barbara the desk-sailor schreibt:

    Hi, Ihr Haiflüchter und Turtle-Turtler,
    das ging ja schon mal gut los mit den bissigen Freunden vor Recife.
    Wasser in jeglicher Form scheint ja überhaupt ein ganz heikles Thema zu sein in Brasilien!
    Für alle Fälle habe ich mich schon mal schlau gemacht, wie man im Bedarfsfall, also wenn hier z.B. die Schwabach über ihre Ufer tritt, die Rückenflosse eines Haies von der eines Delfins unterscheidet:
    Wenn die Flosse aussieht wie ein dreieckiges Großsegel im Wind, dann sollte man hurtig Gas geben (sagen die Überlebenden).
    Vorausgesetzt, man hat welches. Aber wer Riff-Forscher zu seinen Freunden zählen kann …
    Zur Not hätte man ja auch zu Fuß … ich meine nur, wegen der blühenden Schuhindustrie …
    Euer kleines Bankautomaten-Suchspiel „Wo ist der Skipper?“ hat mal wieder großen Spaß gemacht, nicht zuletzt wegen des starken Neben-Acts ganz links.
    Ob der senhor wohl im Baum wohnt und nur nachts die Sonnenbrille abnimmt?
    Wir werden es nie erfahren.

    Estamos ansiosos para mais aventuras do Brasil –
    e nunca se esqueça:
    Peel it, cook it or forget it!

    Muito saudações
    B&B

  2. norbert200 schreibt:

    Hallo zusammen, zunächst einmal zu den Haien. Die wollen nur spielen. Haie mögen nämlich keine Menschen.Zum Amtsschimmel: Der wiehert mehr als laut überall in Brasilien. Für die anderen Länder acht es Sinn ein Custom Agent zu nehmen. Das sind Zöllner, die eine Mark nebenbei verdienen wollen. Fragt vor dem Einklarieren nach einem Agent. Das ist billiger, stressfrei und geht in der Regel schneller.

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