Adios Santiago de Cuba

Die Weiterreise zu unserer letzten Antilleninsel verzögerte sich um einige Tage; es war absolut windstill. So fuhren wir täglich mit der Fähre nach Santiago de Cuba und entdeckten jeden Tag noch unbekannte Ecken und Plätze.

Am letzten Abend saßen wir noch mit anderen Seglern und dem Hafenmeister zusammen, während ein heftiges Gewitter mit Starkregen niederging und ein Blackout große Gebiete um uns in totale Finsternis versetzte.

Den einzigen Tag mit guter Windvorhersage nutzten wir für den 24 – Stundentörn nach Porto Antonio / Jamaika.

Die Einfahrt in die Bucht beeindruckt durch den Blick auf die Blue Mountains und die üppige tropische Vegetation, die bis hinunter ans Meer reicht. Der Yachthafen ist nach dem US Schauspieler Errol Flynn benannt, der 1946 hierher kam und so begeistert war, dass er sich auf der vorgelagerten Insel Navi Island niederließ.

Hier liegt die Barbaco an einer Boje der gepflegten Marina mit Pool, Bar, Badestrand , funktionierenden Warmwasserduschen und Waschmaschinen und gut bewacht in unmittelbarer Nähe zur Polizeistation.

Auf uns wirkt die grüne Insel, besonders nach drei Wochen Kuba, sehr lebenslustig und bunt. Die Leute sind unbekümmerter und offener; der Markt und die Supermärkte sind wieder gut gefüllt und bieten eine große Vielfalt an Obst und Gemüse. 🙂

Heute Abend gibt es an Bord der Barbaco das Nationalgericht Ackee. Die bizarr aussehenden Früchte, die wir bisher noch nie gesehen hatten, werden mit Tomaten gekocht und vor allem als Beilage zu Fisch serviert. Wir sind schon gespannt!

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Eine Antwort zu Adios Santiago de Cuba

  1. Barbara, the desk-sailor schreibt:

    Hi, Ihr Kamikaze-Foodies,
    I hope you are still in the pink and alive & kickin‘ !
    Nichts Böses ahnend und neugierig wie immer google ich nach den riesenkäfer-ähnlichen Ackee-Samen und gerate auf der Website von „www.time.com“ in folgenden Krimi:

    „Top 10 Most Dangerous Foods and eat at your own risk:
    No.3 Ackee
    In Jamaica, the ackee fruit is a mixed blessing.
    Though originally native to West Africa, it migrated to Jamaica in 1778 and is now the country’s national fruit.
    If improperly eaten, though, ackee can cause what has been dubbed the Jamaican Vomiting Sickness — which, other than the self-explanatory symptoms, can lead to coma or death.
    Unripe ackee fruit contains a poison called hypoglycin, so preparers must be careful to wait until the fruit’s protective pods turn red and open naturally.
    Once open, the only edible portion is the yellow arilli, which surround always-toxic black seeds. With all that risk comes a delicious payoff — Jamaica’s national dish is ackee with codfish.“

    Enjoy you meal.
    In der fernen Heimat fängt gerade die Spargelsaison an.
    Der schießt zwar, benimmt sich aber auf dem Teller vergleichsweise gutmütig.
    Wir gehen aber mal davon aus, dass Eure Ackee-Soirée ohne Verluste abgelaufen ist.
    Als sicher dagegen gilt, dass die Barbaco, was das Hairstyling ihrer Besatzung angeht, momentan ganz vorne mitmischen kann.
    So long, stay safe and let us tell you that we looking forward to reading you again!
    B&B

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