In Papeete / Tahit

Barbacos erster Stopp auf Tahiti war die Marina Taina – laut Segelguide DER Seglertreff der Insel! Tatsächlich ist die Marina, genauso wie die Bojen davor, nur ein Parkplatz für Schiffe – ohne besonderen Reiz, das Internet kostet über 4,-€ pro Stunde, ist langsam und zudem meistens ausgefallen und die anderen Segler sind irgendwo anders!

Die Busverbindung in die Hauptstadt Papeete ist jedoch, zumindest unter der Woche, sehr gut und es gibt einen großen Supermarkt in der Nähe.

Sehr beeindruckend ist es, wie gut das vorgelagerte Riff die ankernden Segler vor dem Pazifikschwell schützt!

Leider verlor unser erst drei Jahre altes Talamex Dinghy Luft; trotz des Dinghycovers, das es vor der Sonne schützt, hatte es leider zwei undichte Nähte!

Auf dieser Motoryacht hat man das lästige Dinghyproblem ganz anders gelöst! 😉

Nach wenigen Tagen verholte ich die Barbaco in die Marina Papeete, wo schon die Lycka wartete.

Der kurze Törn hinter dem Riff an der Küste entlang kreuzte zwei mal die Landebahn des Papeete Flughafens – im wiederholten Funkkontakt mit dem Tower musste die Barbaco zwei mal gestoppt werden um den Flugverkehr nicht zu behindern!

Und diese drei Jungs nahmen das Rennen mit ihr auf! 😉

Papeete ist kein verträumtes, idyllisches Südseestädtchen, sondern Umschlagplatz und Versorgungsstation für ein riesiges Seegebiet mitten im Pazifik.

Es gibt drei Schiffszubehörläden 🙂 🙂 und mehrere Supermärkte – u.a. den größten Supermarkt der Südsee – ,Boutiquen, Andenkenläden, Schmuck- und Perlengeschäfte, (die dunklen Perlen aus dem nahegelegenen Tuamotu Atoll sind weltweit eine Besonderheit), Livemusik und ab und zu Tanzdarbietungen.

Mit seinen zahlreichen Straßencafes, der Markthalle, den Ständen drum herum und den vielen kleinen Geschäften bietet die kleine Stadt alles für einen entspannten Aufenthalt in fröhlicher und freundlicher Südseeatmosphäre.

Auch in der Hauptstadt Französisch Polynesiesen tragen viele Frauen Blumen im Haar und jeder zweite Einwohner ist tätowiert.

Mana lebt seit ein paar Jahren in Deutschland und macht gerade Urlaub in seiner wunderschönen Heimat.

Das 15 km von Papeete entfernte Musée de Tahiti et des Iles ist zwar sehr informativ, könnte aber wesentlich spannender gestaltet werden.

Die Stadt ist ein kleines Paradies für Skipper! Es gab für die Barbaco fast alles zu kaufen:

Ein paar neue Seile, neues Antifouling, Farbe für den Rumpf, Kleber für das Dinghy, einen neuen Duschkopf, …

Sogar eine Nanni -Vertretung gibt es. Am Motor der Barbaco wurde das Ventilspiel geprüft und nachgestellt und der Simmerring der Seewasserpumpe wurde erneuert. 🙂

Sehr empfehlen kann ich deshalb die Firma Sopom für Motorersatzteile und Reparaturen und den Segelmacher „Sailteck“, der die Rollgenua repariert hat. Beide liefern zu angemessenen Preisen gute Leistungen!

Leider hat die Marina Papeete keine Tankstelle. So muss die Barbaco zum Tanken zurück in die Marina Taina und wird danach von dort aus zu den Inseln Raiatea und Bora Bora segeln.

Ab Tahiti ist der Skipper erst mal alleine mit seinem Schiff unterwegs.

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