Black is beautiful

Die Cook Islands mit ihrer Hauptstadt Avarua, immerhin 13.000 Einwohner, liegen inmitten der riesigen Weiten des Südpazifik, sind aber dank einer hausgroßen Satelittenschüssel super gut an das Internet angebunden. Eine SIM Karte inkl. 3 GB Datenvolumen können Gäste für 33,-€ erstehen. Damit funktionierte das bordeigene wlan der Barbaco wieder richtig gut und es gab zum Frühstück endlich mal wieder Nachrichten aus aller Welt. 🙂

Meine Sorge, mit der zerrissenen Sprayhood weiter segeln zu müssen, war zum Glück unbegründet.
Schnell fanden wir die Firma „South Pacific Canvas“. Zur Auftragsvergabe fuhr Stefan mit seinem Pritschenwagen Sybille, Dieter und Klaus zurück in den Hafen um die defekte Sprayhood in seine Werkstatt mitzunehmen. Und schon nach drei Tagen montierte er den neuen Spritzschutz über dem Niedergang der Barbaco! Er ist perfekt zugeschnitten, passt besser als der alte und macht einen qualitativ sehr hochwertigen Eindruck. Einzig bei der Farbwahl gab es Einschränkungen. 😉

Die Wartetage nutzte ich um den Innenraum der Barbaco über und unter den Bodenbrettern gründlich mit Süßwasser zu spülen um so das Salz vom Wassereinbruch des letzten Törns zu entfernen.
Dazu kam der Test aller elektronischen Geräte. Einzig der ehemals teuere spritzwassergeschützte Batteriemonitor von „phillippi“ hat versagt. Ein großer Verlust ist das nicht – er hat noch nie wirklich zuverlässig den Ladezustand der Bordbatterien angezeigt.

Wie fast jede Insel unserer Pazifikreise umrundeten wir auch Rarotonga auf ihrer 32 km langen Küstenstraße mit einem Leihwagen.
Der war gar nicht so einfach zu bekommen! Die Cook Islands gehören zu Neuseeland und dort sind gerade Winterferien. So ist die Insel für zwei Wochen rappelvoll mit neuseeländischen Familien, die hier ein paar Tage den Sonnenschein genießen wollen.

Und da man hier Untertan der Queen ist, hat sie auch ein Quartier auf der Insel.

Enttäuschend waren der Wigmore´s Wasserfall – er führte kein Wasser – und das winzige Inselgefängnis. Der Gefängnisshop, in dem normalerweise die Handwerksarbeiten der Gefangenen zum Verkauf angeboten werden, war vorübergehend geschlossen. Die Begründung dafür haben wir leider nicht verstanden, weil der hiesige Englischdialekt mit unserem Schulenglisch nur wenig gemein hat! 😉

Nach dem Besuch des samstäglichen Marktes, der wohl hauptsächlich für die Touristen veranstaltet wird, wanderten Sybille und Klaus in die Mitte der Insel zum Bergfelsen „Te Rua Manga“.
Von dort oben hat man einen fantastischen Blick auf zwei Seiten der kleinen Insel und kann so richtig ihre Isoliertheit im riesigen Südpazifik sehen und spüren. 😉

 

Mittlerweile sind die Lycka und die Barbaco für ihren nächsten Törn wieder gut gerüstet und bald wird es weiter gehen. Wir warten nur noch auf den passenden Wind für die nächsten 840 sm.

Das Königreich Tonga liegt hinter dem Horizont!

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