Feuer an Bord!

Die Gold Coast ist ein großes Urlaubs- und Rentnerparadies. Es gibt unzählige geschützte und ungeschützte Strände, Grillplätze, diverse Freizeitparks und tausende Villen mit eigenem Bootsanleger und Swimmingpool.

Und mitten drin befindet sich die riesige und perfekt organisierte Reparaturwerft „Boatworks“. Hier kann man alle Arbeiten an seinem Schiff durchführen lassen.

Auf dem Werftgelände ist auch „Everything Marine“ angesiedelt.
Leider sind an den Unterwanten der Barbaco einzelne Kardelen gerissen! Mehrere Jahre segeln auf der Nordsee und fast vier Jahre auf dem Weg um die Welt waren wohl zu viel!
Bei einem Routinecheck war das Problem an zwei Wanten aufgefallen. Wir ließen direkt alle vier erneuern – Es gab Mengenrabatt und Steuerfreiheit für Ausländer.

Nachdem die Arbeiten schon nach zwei Tagen erledigt waren wollten wir eigentlich weiter in Richtung Süden. Aber leider spielt zur Zeit das Wetter nicht mit. Ein kräftger Wind bläst aus Süden und bringt auch immer wieder mal Regen mit.

Aber der Strand ist nahe an unserem Ankerplatz, ins Meer kann man allerdings wegen der Wellen und der Haie? nicht, und bis zu einem Supermarkt mit Dinghyanleger ist es auch nicht weit.

Leider passierte gestern das bis dahin Undenkbare:
Ein ganz normales Smarthphone Kabel – USB / micro USB – wie es jeder hat, fing Feuer!!!
Den ganzen Tag über wunderten wir uns über leichten Brandgeruch an Bord. Da nichts zu entdecken war führten wir ihn auf die Antimoskito – Rauchspirale zurück, die wir erstmalig wegen der vielen Stechmücken am Vorabend angezündet hatten.
Am Abend drang dann plötzlich beißender Rauch durch den Niedergang in den Salon!
Das Ladekabel für den Tablett-PC und die Smartphone, das praktisch ununterbrochen im Ladegerät steckt, hatte sich und die darauf liegenden Kissen entzündet. Die Ursache ist absolut unklar – nichts war beschädigt oder feucht!
Die brennenden Kissen gingen sofort über Bord und mit der Dusche konnten die Glutreste schnell gelöscht und entfernt werden.

IMG_4651

Wir haben noch mal Glück gehabt! Auch, dass wir zu der Zeit an Bord waren. Nicht auszudenken, wenn wir einen Tagesausflug unternommen hätten! Ab jetzt werden die Ladekabel bei Nichtgebrauch spannungsfrei sein!

 

 

 

 

 

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Eine Antwort zu Feuer an Bord!

  1. Barbara, the desk-sailor schreibt:

    Hi, Ihr Firefighters,
    Sachen macht Ihr, da läuft’s einem ja kalt den Buckel runter,
    obwohl es ja eigentlich eine ganz heiße Kiste ist.
    Ein Ladekabel dreht durch.
    Da fängt man ja doch gleich mal in den eigenen vier Wänden an,
    sich unauffällig umzusehen, ob man auch solche unsichere Kandidaten beherbergt.
    Unser Zuhause ist (noch!) eine smartphonefreie Zone, schon mal beruhigend.
    Na ja, das Laptopkabel ist immer an und dran, aber ohne Kissen drauf.
    Fernsehkabel und Radiokabel auch.
    „Et hätt noch immer jot jejange“ sagt der Rheinländer,
    der Oberbayer sagt “Der Teufel kommt auf Stelzen“, also mit sehr großen Schritten.
    Wenn’s brennt, ist es so.
    Wenn’s auf dem Wasser brennt, muß es nicht so sein.
    Zum Glück konntet Ihr ja rechtzeitig das Ruder rumreissen und die Barbaco nur leicht angekokelt vor den Flammen retten.
    Das Bild schaut nicht gut aus.
    Umso schöner war es, mal Neues von den Wanten zu hören.
    Vor Spanien waren sie das erste Mal im Gespräch. Welcome back.
    Und endlich wieder ein neues Wort: Kardelen. Klingt gut, wird gemerkt.
    Jetzt braucht Ihr an der schicken Goldenen Küste also nur noch den richtigen Wind.
    Australien ist halt in jeder Hinsicht ein dicker Brocken, aber das wird schon.
    Auf australischen Postkarten trägt der Weihnachtsmann Boxershorts.
    Soo schlecht kann’s nicht sein bei den Aussies.
    Bei uns ist es so trüb, dass es kurz nach vier schon ziemlich duster ist.
    Ich würde gegen Wind tauschen, rein theoretisch.
    So long, stay safe, beware of nasty sealife
    and enjoy X-mas-time in the Land of Oz,
    B&B in the Land of Early Darkness

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