Zurück in Australien

Nach kurzen sechs Wochen in Deutschland flog Klaus gemeinsam mit Birgit, einem neuen Crewmitglied, zurück nach Sydney.

Nach zwei Tagen in der Stadt wollten wir eigentlich schon weiter in Richtung Norden zum Liegeplatz der Barbaco reisen. Leider war aber der Zugfahrplan so ungünstig, dass wir nachts in Grafton angekommen wären und dort stundenlang im Dunkeln auf den Bus nach Yamba hätten warten müssen.

Deshalb entschieden wir uns für einen modernen Greyhoundbus. Die haben zwar günstigere Fahrzeiten – waren aber für ein paar Tage ausbucht.
So genossen wir das schöne Wetter und besichtigten Sydney – die Oper, die Harbour Bridge, den Botanischen Garten, Chinatown, …

Zum Glück konnten wir aber nach ein paar Tagen doch eine Nachtfahrt in einem komfortablen aber leider sehr vollen Bus buchen. Am frühen Morgen erreichten wir Yamba und wurden vom netten Segelmacher zur Barbaco gebracht.

An Bord war soweit alles ok. 🙂 🙂

Allerdings hatte aber das sehr preiswerte, und erst ein Jahr alte, Antifouling aus Papeete / Tahiti, total versagt! Das Unterwasserschiff war voller Bewuchs. Die unzähligen Tierchen hatten sogar das Hauptruder blockiert! Nur nach mehrfachem kräfigen Hin und Her wurde es wieder frei. Ein neuerlicher Karntermin war unvermeidlich! 😦

Statt bei ca. 1500 / min ca. 4 kn Fahrt zu machen, erreichte die Barbaco auf dem Weg zum Kran nur 2 kn und das Bugstrahlruder war ohne die geringste Wirkung!

Den krassen Bewuchs am Unterwasserschiff entfernte die Fa. „Yamba Boat Services“. Von ihr wurde auch das neue Antifouling professionell aufgebracht.
Um den neuen Lack für das Überwasserschiff und die Reinigung des Bugstrahlruders kümmerte sich die Crew der Barbaco selber.

Wir können die „Yamba Port Marina“ und den „Yamba Boat Services“ guten Gewissens weiter empfehlen. Die Leute sind freundlich und sehr kompetent, Termine werden eingehalten und die Preise sind angemessen. Trinkgelder werden, wie in Ausstralien üblich, abgeleht. Alles was man braucht gibt es beim „Yamba Boat Services“ oder im nahe gelegenen Industriegebiet zu kaufen.

Einzig auf den Einkauf beim „Ship Chandler“ sollte man besser verzichten. Der Preis für eine ganz normale Australische Gastlandflagge sollte 60,-€ betragen (das ist kein Witz!) und die Lieferung von ganz gängigen Opferanoden hätte tagelang gedauert!

Mittlerweile ist die Barbaco wieder in ihrem Element. Da „unsere“ Festmacherboje belegt war, bekamen wir zum Bojenpreis einen Liegeplatz in der Marina. 🙂

Zur Zeit weht der Wind recht stark und böig. Aber schon in ein paar Tagen wird das Wetter besser und die Barbaco richtet ihren Bug nach Norden.
Und ihre Crew freut sich auf ein weiteres Besatzungsmitglied! 🙂

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