Kurzurlaub auf Phuket

Der 50 sm – Törn von Port Dickson nach Port Klang verlief erwartungsgemäß ohne Überraschungen.
Allerdings stellte sich später heraus, dass der Dieselverbrauch von den normalen 2,5 l/h auf 3,5 l/h gestiegen ist. Da es keine Undichtigkeiten gibt und der Motor sich ganz normal anhört, kann die Ursache eigentlich nur die schlechte Dieselqualität oder der (schwache) Bewuchs am Unterwasserschiff der Barbaco sein. 😦

Leider kam ich in erst am Abend im 17. größten Hafen der Welt an.
Das Hafengelände ist riesig, von See kommend benötigte die Barbaco noch über zwei Stunden bis zur Marina.
Um nicht ohne Unterstützung durch das Marinapersonal im strömenden Wasser des Klang anlegen zu müssen, verbrachte ich eine Nacht vor Anker in der Nähe, in mitten unzähliger Frachter.

Der Royal Selangor Yacht Club ist international, elitär und traditionsbewust und als Gast kann man die Einrichtungen und den Pool mitbenutzten.
An jeder Ecke steht sehr hilfsbereites Personal das für die kleinen Gefälligkeiten kein Trinkgeld erwartet.

Der im Fluss gelegene Gästesteg ist allerdings sehr renovierungsbedürftig und nicht mit dem Land verbunden. Es gibt aber einen kostenlosen Taxidienst rundum die Uhr.
Das ständige Hin und Her der kräftigen Strömung macht das An- und Ablegen für die Segler zwar komplizierter, aber sie verhindert zuverlässig neuen Bewuchs am Unterwasserschiff. 🙂


Die Stadt Klang hat für Touristen nicht viel zu bieten aber die Anbindung an Kuala Lumpur ist gut und so reiste ich über die Hauptstadt für ein paar Tage ins Nachbarland Thailand auf die Insel Phuket.
Ein früherer Stegnachbar hatte mir Patong Beach empfohlen und so suchte ich mir dort im Zentrum ein Hotel.
Das Traumziel vieler Deutscher Urlauber hatte ich mir allerdings weniger touristisch und erheblich natürlicher vorgestellt.
Der recht große Ort an der Westküste ist für seine hauptsächlich russischen, englischen und deutschen Gäste rund um die Uhr geöffnet und Nachts verwandelt sich das zentrale Stadtviertel in eine Partymeile die sich vor der Bangkoks nicht zu verstecken braucht.


Aber die Insel hat weit mehr zu bieten. Die zahlreichen breiten Strände mit ihrem feinen Sand und den mäßigen Wellen sind zu Recht beliebt.
Die weiteren Sehenswürdigkeiten wie Tempel, Buddhastatuen und wunderschöne Aussichtspunkte sind bestens über die guten Straßen zu erreichen.


Mittlerweile bin ich schon wieder auf der Barbaco und plane den nächsten Törn zur Insel Pangkor.

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