Viel Arbeit

Von Port Klang bis zur Insel Pangkor sind ca. 80 sm zu segeln- leider zu weit für einen Tagestörn. Also gab es Mal wieder einen Nachttörn mit unzähligen zum Teil sehr schwach beleuchteten Fischern. An schlafen war nicht zu denken. 😦

Zwischen der Insel Pangkor und dem Festland befindet sich die Pangkor Marina. Eine nahe der Marinaeinfahrt gelegene Untiefe überquert man am besten bei Hochwasser, schon mancher Segler hat hier auf das nächste Hochwasser gewartet um wieder frei zu kommen.
Das Marinapersonal ist sehr freundlich, kompetent und hilft den Seglern beim Anlegen am Steg.

Leider musste die Barbaco mal wieder aus dem Wasser. Das Antifouling wirkte nicht mehr – zuletzt musste ich vor jedem Törn tauchen, um den Rumpf und die Schiffsschraube mit einem Spachtel von hunderten kleiner Muscheln zu befreien.
Und zudem gab es auch schon wieder Roststellen oberhalb der Wasserlinie.

Da ich jede noch so winzige Stelle bearbeitet habe, wurden es sehr viele!
130 mal habe ich Rost weggeschliffen, mit Zink und Rostwandler gestrichen, mit Epoxi Filler gespachtelt und dann mit Epoxidharz versiegelt. So gründlich wie noch nie! Hoffentlich hat es sich gelohnt!
Die Bedingungen waren dafür optimal. Die Marina ist sehr gut organisiert und es gibt in mehreren Geschäften alles notwendige zu kaufen. Auch das Wetter war perfekt; nur ganz selten fielen ein paar Regentropfen.
Allerdings gab es eine Ausnahme. Ein kurzes sehr heftiges Unwetter, welches einem kleinen Flugzeug zum Verhängnis wurde!
Es ist in unmittelbarer Nähe zum Marinagelände abgestürzt. Zum Glück sind die beiden Insassen mit ein paar Schrammen davon gekommen.


Da die Barbaco zwei Wassertanks und einen Abwassertank hat, konnte das Leben an Bord auch an Land fast wie gewohnt weiter gehen.
Trotzdem ist es nervig bei Sonnenschein und 30° im Schatten zu arbeiten.
Zum Glück hatte ich nette Nachbarn / Leidensgenossen. 🙂
Einmal gab es ein Segler BBQ mit selbst gemachter Livemusik. Wie üblich brachte jeder sein Grillgut und seine Getränke selber mit und die Beilagen wurden geteilt.

Nach fast drei Wochen waren alle Arbeiten dann endlich erledigt und morgens um 0800 Uhr bei Hochwasser ging es zurück ins Wasser.


Mittlerweile ankert die Barbaco westlich der Ferieninsel Pangkor und der Skipper relaxt ein paar Tage.
Die Insel ist bei den Einheimischen für einen Wochenendurlaub beliebt, die Wassertemperatur beträgt 30° und die Strände sind sauber und nicht überlaufen.

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