Das Virus hat Konsequenzen

Unser ursprünglicher Plan war, zu Beginn des Jahres 2021 über Indien und Tansania, Sansibar und Madagaskar nach Südafrika segeln. Aber leider ist das Virus auch auf unserer Route aktiv und die Länder entlang der Strecke sind arm und dadurch besonders schwer betroffen.
Deshalb werden wir, bevor es einen Impfstoff oder einen Corona Pass gibt, diese Reise nicht unternehmen!
Was würde beispielsweise passieren, wenn während wir auf See sind, das Zielland seine Grenzen wieder schließt? Wo könnten dann hin?
Oder was passiert wenn wir unbemerkt infiziert ablegen und auf Hoher See schwer erkranken?

So haben wir unsere Pläne für die absehbare Zeit geändert und uns ein tourentaugliches Motorrad gekauft.
Die Honda CB 500 x vereint alles, zu dem mir Tourenmotorradfahrer im Laufe der Jahre geraten haben. (Die Idee, irgendwann einmal wieder Motorrad zu fahren, ist schon lange in meinem Kopf. 😉 )
Nicht zu groß und zu schwer um sie notfalls alleine wieder aufstellen zu können, keine Kardanwelle die in abgelegenen Orten irreparabel ist, kein unnötiger Schnickschnack der defekt werden kann.
Und coronabedingt ließ sogar Honda auf Phuket mit sich handeln. 🙂 🙂

In den kommenden Wochen werden wir in Thailands Berge fahren, die kulturellen und kulinarischen Highlights besichtigen und genießen und uns dabei mit dem Motorrad vertraut machen.
Derweil bleibt die Barbaco mindestens bis zur Öffnung der Grenzen von Thailand und Malaysia an ihrem sicheren Ankerplatz am Chalong Pier von Phuket vor Anker alleine.
Leider können ausländische Yachten nur ein halbes Jahr in Thailand bleiben und nur eine Verlängerung ist unter Umständen möglich. Deshalb werden wir die Barbaco, sobald die Grenzen wieder geöffnet sind, nach Malaysia segeln, wo sie unbegrenzt bleiben kann. Dort wird sie dann konserviert und bis auf Weiteres geparkt.

Unsere erste kleine Probemotorradtour führte uns nach Krabi. Ca. 180 km haben wir mit dem neuen Motorrad entspannt zurück gelegt.
Eigentlich ist der Ort und sein Umland eine Touristenattraktion. Zur Zeit ist er aber leider verwaist. Unser favorisiertes Hotel war geschlossen und wir haben nur durch Befragen Einheimischer ein geöffnetes Hotel gefunden.

Vom Balkon aus blickten wir den Tempel der „Chinesischen Göttin des Mitgefühls“.

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