Duldung letztmalig verlängert

Alle diejenigen Ausländer in Thailand, welche mit einem Touristenvisum eingereist waren, sind eigentlich illegal im Land, so wie ich. Sie werden aber geduldet. Diese Duldung wurde nun letztmalig bis zum 26. September verlängert.
Wir sollen uns auf unsere Ausreise vorbereiten.
Tatsächlich verlassen auch einige Langnasen schon jetzt das Land.

Wer jetzt ausreist, wird vermutlich auf absehbare Zeit virusbedingt jedoch nicht wieder in Thailand einreisen können. Da ich aber die Barbaco nicht unkalkulierbar lange an ihrem Anker alleine lassen möchte, habe ich ein Rentnervisum beantragt. Die Bearbeitung dauert vier Wochen. Wenn alles klappt, ist die Visumfrage bis November 2021 geklärt und ich kann beliebig oft in Thailand ein- und ausreisen! 🙂

Es war schön, nach sechs Wochen zurück auf der Barbaco zu sein.

Zwei Tage nachdem wir wieder an Bord waren, gab es in der Bucht von Bengalen einen großräumigen kräftigen Sturm, dessen Ausläufer bis nach Phuket reichten.
Obwohl wir im Windschatten Phukets ankerten, hatten auch wir drei Tage lang Regen und Sturm mit heftigen Böen bis zu über 30 kn.
Barbacos Anker hatte sich im Laufe der vergangenen Monate zum Glück so fest und den Grund eingegraben, dass er sich keinen Meter mehr bewegte.

Unser Umfeld unterlag allerdings einigen Veränderungen. Ein unbewohnter benachbarter Trawler verschwand in der Nacht und ein Katamaran trieb mit samt seiner Mooring Boje auf uns zu. Ca. 20 m vor der Kollision mit der Barbaco warf seine Besatzung noch zusätzlich den Anker, der zum Glück sofort hielt.
Am gegenüber liegenden Ufer strandeten in der schlimmsten Nacht zwei Schiffe. 😦 😦

Nachdem die Visumfrage erst einmal wieder geklärt war, planten Ladda und ich eine zweite Motorradtour in Richtung Thailands Norden.
Mittlerweile war auch das Nummernschild für das Motorrad angekommen und Honda in Phuket bekam sein provisorisches Nummernschild zurück.

Zum Abschied gab es auf der Barbaco eine kleine Abschiedsparty und nebenbei kratzten Laddas Schwiegersohn und ich den Rumpf von seinem ca. 10 mm starken Muschelbewuchs frei.

Das Wetter an der Ostküste Thailands war, immer noch vom Sturm in der Bucht von Bengalen beeinflusst, sehr windig und regnerisch. Deshalb fuhren wir mit dem Motorrad auf dem kürzesten Weg, immer zwischen zwei Schauern, an die Westküste, den Golf von Thailand. Hier in Chumphon, ist das Wetter zwar auch nicht wirklich gut, aber die Regenpausen sind erheblich länger. 🙂 🙂

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