Ein neues Dinghy! Schon wieder!

Nach nur 19 Monaten war das neue Dinghy, welches ich aus Deutschland nach Bali mitgebracht hatte, schon undicht. Es war der Sonnenstrahlung der Äquator – Region nicht gewachsen und aus einer Naht des Seatec Schlauchbootes entwich langsam die Luft.

Es gab von Beginn an schon Ärger mit diesem Produkt. Das Schauchboot war ohne die kräftigen Haltegriffe am Heck geliefert worden!? Da es erst auf Bali ausgepackt wurde, konnte es leider nicht umtauscht werden und eine kleine Gutschrift des Lieferanten war nur ein schwacher Trost. Zum Glück konnte ich aber die Griffe vom ersten Dinghy entfernen und am neuen ankleben.
Aber jetzt war nichts mehr zu machen: die drei separaten Luftkammern waren auch untereinander undicht geworden. Damit war die Sicherheit in den manchmal weitläufigen Ankerbuchten nicht mehr gegeben und im Falle eines größeren Lecks würden alle drei Kammern ihre Tragfähigkeit gleichzeitig verlieren. Das Schauchboot würde inklusive Motor und Besatzung untergehen!!!

Bei dieser miesen Qualität ist jeder Reparatur – Euro zu viel, zumal ich in das vorherige Dinghy mehrere hundert Euro in allerbeste Kleber investiert hatte und es letztlich – allerdings erst nach fünf Jahren – doch entsorgen musste. Aus Schaden wird man klug.

Glücklicherweise gibt es in Chalong auf Phuket seit 31 Jahren einen Händler und Hersteller eigener Schlauchboote – Hans aus Deutschland – der die hochwertigen Highfield – Schlauchboote im Angebot hat. Der Service war echt prima und der Hersteller gibt 10 Jahre Garantie! 🙂 🙂
Es ist 2,60 m lang, ist aus Hypalon und nicht aus PVC gefertigt, hat drei Kammern und einen festen Rumpf aus Aluminium.

Aber auch für das alte Dinghy gab es noch einen  Interessenten.
Ich wollte es ursprünglich einfach wegwerfen, aber nun bleibt es in Laddas Familie und bekommt eine zweite Chance. Nach der hoffentlich erfolgreichen Reparatur soll es in Suphanburi auf einem schwimmenden Wochenmarkt eingesetzt werden.

Dem neuen Besitzer alles Gute!

Im Laufe einer kleinen Inselrundfahrt auf Phuket kamen wir an eine Singvogelwettbewerb vorbei. Das Motorrad musste selbstverständlich weit weg abgestellt werden, aber auch unsere roten Helme durften die kleinen Künstler nicht zu Gesicht bekommen, sie hätten sie zu sehr irritieren können.

Ca. 20 Vogelkäfige hingen nebeneinander und ihre Herrchen versuchten aus gebührendem Abstand ihre Lieblinge durch Klatschen und diverse Gesten zum Singen zu motivieren.

Mir schien es allerdings, die kleinen Meistersänger waren der Situation nicht gewachsen. Jeder kleinste Pip wurde überschwänglich vom Publikum beklatscht und der Sänger war sofort wieder still.

Wie sind weiterhin mit den Vorbereitungen unserer nächsten Motorradtour beschäftigt, nächste Woche soll es losgehen.

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