Der tägliche Regen ist da!

Die Ersatzteilepreise für Barbaco’s Petroleum Herd wurden immer irrwitziger. Beispielsweise kostet eine Regulierspindel, sofern man überhaupt noch eine findet, 45,-€. Dazu kommen noch die Transportkosten von England nach Thailand.
Eine 170 W Solarpanele kostet mit 60,-€ nur geringfügig mehr.

So fiel die Entscheidung für die Umstellung auf die moderne Technik nicht schwer. 🙂 🙂

Die neuen Solarzellen sind an Steuerbord und Backbord auf einem Gestell montiert und funktionieren einwandfrei. Bei Bedarf, beispielsweise im Hafen oder beim Kranen, können sie herunter geklappt werden.

Damit hat die Barbaco in Summe 500 W Solarpower installiert.  Das reicht bei halbwegs gutem Wetter zum kochen, für den Kühlschrank, für den Warmwasserboiler, den Wassermacher und alle anderen (kleinen) Verbraucher.

Eigentlich wollten wir noch ein paar Tage segeln gehen,  aber der „neue“, mittlerweile auch schon wieder vier Jahre alte, Außenbordmotor von Yamaha machte Probleme. Er wurde unter hoher Belastung zu heiß und begann zu qualmen und zu stottern.

Leider wusste ich nicht, wie er zu demontieren ist und kaputt machen wollte ich auch nichts.
Also ab zur Yamaha Vertretung in Phuket Town.

Die haben ihn mit geballter Kompetenz repariert. Leider sind die Yamaha Außenbordmotoren nicht überall auf der Welt gleich.
Meiner stammt aus Australien und so musste in einer externen Werkstatt ein Austauschteil extra angefertigt werden, was natürlich einige Zeit in Anspruch nahm.
Und weil wir ohne den Dinghymotor die Barbaco nicht erreichen konnten,  übernachteten wir zwei Nächte in einem Hotel.

Alle Verschleißteile wurden getauscht und er läuft wieder einwandfrei. Inklusive der Sonderanfertigung belief sich die Rechnung auf 120,-€. Da kann man nicht klagen!
Und außerdem weiß ich jetzt, wie der kleine Motor zu demontieren ist, was in abgelegenen Gegenden der Welt sehr nützlich sein kann. 🙂 🙂

Leider geht die Schönwetterjahreszeit so langsam zu Ende. Der Wind wird ein paar Wochen sehr schwach sein und fast täglich wird es regnen und gewittern.

So ist die Barbaco zu unserer Ferienwohnung geworden, inklusive Laddas Blumenkästen, in denen sich mittlerweile sogar eine Wassermelone und Orangen – „Bäume“ wohl fühlen.

So haben wir für die Barbaco einen guten Ankerplatz gesucht: mit großem Abstand zu den anderen Schiffen, damit Kollisionen ausgeschlossen sind, relativ nah am Ufer, damit sich im Sturm keine großen Wellen aufbauen können und selbstverständlich muss der Ankergrund perfekt sein.
Motor – und Getriebeöl habe ich gewechselt, das Kühlsystem mit Frischwasser gespült und der Propeller ist mit einer Haube vor Bewuchs geschützt.

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Eine Antwort zu Der tägliche Regen ist da!

  1. Michael schreibt:

    Hallo Klaus, ich wünsche Dir alles Gute zum Geburtstag! Und weiterhin Mast- und Schotbruch! Liebe Grüße aus Deutschland, Tretti

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