Vor Anker in „A Pobra do Caraminal“

Schon am zweiten Tag vor Anker war es mit dem schönen Wetter vorbei und es zog Sturm auf. Aber unser Pflugschar- Anker hielt im Sandboden perfekt bei 7 m Wassertiefe und 30 m Kette. Am Abend gab es zweimal Besuch. Vom Ersten war nichts zu hören, aber viel zu sehen:

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Zwischen den ankernden Segelschiffen, in unmittelbarer Nähe zu uns, tummelte sich eine Delfinschule. Toll!
Leider lassen sie sich nicht gut fotografieren – von uns zumindest nicht!

Der zweite Besuch war gut zu hören!

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Zum zweiten Mal auf unserer kurzen Reise bekamen wir Besuch vom spanischen Zoll. Trotz Sturm und strömendem Regen kamen sie zur Kontrolle an Bord. Schon nach 15 Minuten war alles vorbei und sie fuhren zum nächsten Ankerlieger weiter.

Während Ihr in Deutschland vor Hitze stöhnt und Euch in Erlangen mit einer frischen Maß am Berg abkühlen könnt, entfliehen wir hier noch mal mit einem Auto dem beständigen tiefen Tief mit falschem Wind für unsere Weiterreise. Die Barbaco haben wir sicherheitshalber in die Marina verlegt und fahren morgen für ein paar Tage in das Weinanbaugebiet Ribeira.

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3 Antworten zu Vor Anker in „A Pobra do Caraminal“

  1. Barbara the desk-sailor schreibt:

    Hi, you lovely twosome,

    ja ist denn schon wieder April?
    An der Wetterfront wird Euch ja mehr geboten als manchem Nordseeurlauber.
    Der erlebt ja alle vier Jahreszeiten auch gerne mal an einem einzigen Tag.
    Gerade eben noch das knackige Salatbuffet in der güldenen Abendsonne, dann wieder Landgang wegen zu starkem Seegang.
    „Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön, denn da kann man was erleben, und da kann man auch was seh’n , hollahi, hollahiaho, hollahiahiahiahiaho – im Schullandheim hat sich uns der Wahrheitsgehalt dieses alten Volksliedgutes nicht annähernd erschlossen.
    (Nein, ich komme nicht frisch vom Berch!)

    Und die Bilder heute!!
    Das finstere Zöllnerrudel auf dem schwarzen Schnellboot wirkt ja nicht wirklich sympathisch in der grauen Kulisse – ganz im Gegensatz zu Ihrer Lieblichkeit Barbaco mit ihrem herzigen Pequeño,
    das ganz nah bei der Mama schwimmt, die bei jedem Wetter eine gute Figur macht.
    Genauso wie – naaa? – die Delfine.
    Die ersten von den vielen, die Ihr bestimmt noch treffen werdet.
    Die Rückenflossen schauen ja ein bisschen aus wie die vom Hai, aber das geschulte Auge des erfahrenen Weltenbummlers lässt sich natürlich nicht täuschen.
    Ich erinnere mich, dass ich in vor vielen Jahren vor der türkischen Küste hin und weg war, als plötzlich ein paar Delfine neben unserem Boot auftauchten und uns bei voller Motorfahrt ein Weilchen begleitet haben.
    Im glasklaren Wasser konnten wir sie die ganze Zeit sehen – Natur pur!
    Vielleicht sollte man die Delphinarienbetreiber (hallo Nürnberg!) mal auf so eine Fahrt mitnehmen, damit ihnen endlich die Augen aufgehen …

    Heute Abend beginnt im TV ein 3-Teiler über die Weltumsegelung von Rollo Gebhard.
    Da lacht das desk-sailor Herz!
    Mit den Augen auf See, mit dem Rest am Schreibtisch. Es exactamente mi caso!

    So much for now.
    Have a great time and stay safe,
    because we are looking forward to reading you again,

    Barbara and Bip

  2. Ruth Ulrich schreibt:

    Bonjour, Barbara the desk-sailor, und Ihr zwei anderen sailor,
    um auf Deine Philippika betr. kommunikationsfaule Jugendfreunde zu reagieren (das hat aber gesessen!), wollte ich nur sagen: der Zweimaster auf dem Foto ist nicht die Barbaco – es sei denn, es wäre ihr ziemlich schnell ein zweiter Mast gewachsen und der Rumpf hätte sich in weiss getaucht. Demzufolge ist das Pequeño zwar ein Pequeño, aber nicht das von der Barbaco. Aber das Wichtigste auf dem Foto sind eh die Delfine.
    Wir werden jetzt mal in unserer Einsiedlerkirche ein paar Kerzen für Euch anzünden, dann kommt das bestimmt hin mit dem Wetter.
    Hier ist alles wunderbar, wandern, Radfahren, Baden, lecker Essen und Trinken usw.
    Bis zum nächsten Mal liebe Grüße an Euch alle
    Eure
    Ruth und Jochen

    • Barbara the desk-sailor schreibt:

      Hallo Ruth und Jochen,

      endlich Verstärkung aus dem Basislager!
      Und noch dazu eine, die sich so richtig gut auskennt!!
      Merke: Ein Segelboot mit schwarzem Rumpf sieht auch auf einem Foto schwarz aus, und ein Segelboot mit weißem Rumpf sieht auch auf einem Foto …
      Die wundersame Mastenvermehrung wäre meinem ungeschulten Landrattenauge bestenfalls im Direktvergleich aufgefallen.
      Aber so ein Pequeño ist doch nur niedlich, oder?

      Heute ist übrigens Tag des Meeres.
      Na ja, die beiden Hauptdarsteller Eri und Klaus sind zwar derzeit an Land, aber die schwarze Barbaco mit ihrem weißen Pequeño an Bord schaukelt wahrscheinlich leise in der Marina und sammelt Kräfte für alle kommenden Abenteuer…

      Para hoy los mejores Pfingstgrüße
      en Stuttgart y la Galicia
      de Barbara y Bip

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