Reif für die Insel

Am Rückgabetag unseres Leihwagens haben wir uns noch das nahe gelegene Pontevedra angesehen – eine alte, quirlige Provinzhauptstadt. Es gibt viele kleine Geschäfte und noch mehr gut besuchte Cafés und Bars!

IMG_8899

Gleich am nächsten Tag, bei günstiger Wetterprognose und endlich viel Sonnenschein, legten wir ab in Richtung Süden.
Schon nach vier Stunden waren wir in einer anderen Welt: den „Illas Cies“, ein maritimer und terrestrischer Nationalpark der Galizischen Atlantikinseln. Manfred, danke für den Tipp!
Auf der Insel wohnt nur der Leuchtturmwärter und es gibt ein paar Tagestouristen, die am späten Nachmittag mit der Fähre die Inseln wieder verlassen. Mit vier weiteren Segelyachten haben wir die Abgeschiedenheit und den Sonnenuntergang in dieser grandiosen Kulisse genossen.

IMG_8962

Eine Wanderung durch den Nationalpark hoch zum Leuchtturm kann recht gefährlich sein! Auf dem engen, steilen Serpentinenweg hat uns eine Möwe, a la Hitchcock, angegriffen um ihren Nachwuchs zu verteidigen!

20140612_115015-1-1

Glücklicherweise haben wir genug Lebensmittel gebunkert und die Bier- und Weinfässer sind voll! So werden wir noch ein paar Tage bis zum ersten deutschen WM-Spiel diese Idylle genießen und dann wieder eine Hafenbar mit ein bis zwei Fernsehern aufsuchen.

Für Technikinteressierte:
Über Nacht verbrauchen wir für Kühlschrank, Kartenplotter (Ankerwache), LED- Ankerlicht, Autoradio, Beleuchtung und den PC ca. 30 Ah. Mit den Solarmodulen (3 x 60 Wp) sind bei Sonnenschein die AGM-Batterien (2 x 160 Ah) am frühen Nachmittag wieder voll geladen. Das heißt: auch bei Abschattung eines Moduls oder weniger gutem Wetter sind die installierten Solarmodule für unsere Stromversorgung ausreichend.

Dieser Beitrag wurde unter Reiseberichte veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Reif für die Insel

  1. Barbara the desk-sailor schreibt:

    Hi, you eco-sailors,

    ned gschlamberd!

    Read you soon,
    B&B

  2. Ruth Ulrich schreibt:

    Interessante Energieversorgung und fein ausgetüftelt! Wir sitzen gerade beim déjeuner und natürlich kühlem Rosé aus dem – wie spießig – mit Haushaltsstrom betriebenen Kühlschrank. Aber Hauptsache kühl. Noch dazu sind wir als ehemalige Bodenseeskipper mords neidisch auf ein solches Abenteuer wie das Eurige.
    Wir hatten hier vier oder fünf Tage nur Gewitter, dafür heute die Belohnung mit blank geputztem Himmel. Die Gewittertage haben wir für Party ohne Ende genützt. Beim jetzt guten Wetter droht sowieso nur Heckenschneiden.
    Lasst es Euch gut gehen et à bientôt
    Ruth und Jochen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s